RUNDREISEN

ZWEITÄGIGE RUNDREISEN

ZWISCHEN FESTUNGEN UND BURGEN

Die Marken sind übersät mit Festungen und Schlössern, die die Geschichte mächtiger Familien erzählen, die diese Monumente vor allem zwischen dem vierzehnten und dem fünfzehnten Jahrhundert erbauen ließen, Symbole und Orte der Macht und der Kampfkraft

Senigallia war die älteste römische Kolonie an der Adriaküste und sein Name erinnert an die keltischen Ursprünge. Es war Teil der byzantinischen Pentapolis und begehrtes Streitobjekt zwischen den Malatesta und Montefeltro. Das historische Zentrum ist klein aber sehr interessant, mit vielen Geschäften und Bars. Beim Besichtigungsrundgang sollte man auf einen Besuch des Säulengangs „Portici Ercolani“ im neoklassischen Stil aus dem achtzehnten Jahrhundert nicht verzichten, in dem die Handelsmesse „Fiera della Maddalena“ und der Markt „Foro Annonario“ veranstaltet wurden. Auf der Piazza Roma steht das Rathaus und gegenüber der Neptunbrunnen, dessen männliche Statue - mit abgebrochenen Armen – aus römischer Zeit stammt und den Gott des Meeres mit Dreizack beim Anführen der Sirenen darstellt. Stolz der Stadt ist der Renaissanceplatz „Piazza del Duca“, auf den kein einziges religiöses Gebäude hinausgeht, eine Besonderheit, die die zivile und militärische Funktion der Piazza unterstreicht.

Hier, rund um den achteckigen Entenbrunnen befinden sich der Palazzetto Baviera und der Palazzo del Duca aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert. Wahrzeichen der Stadt ist aber sicherlich die Festung Roveresca, deren zentraler Hauptteil, der als Herrensitz bestimmt war, von einem Festungsviereck umgeben ist. Berühmte Architekten wie Luciano Laurana und Baccio Pontelli haben daran gearbeitet. In Corinaldo ist die Stadtmauer noch erhalten. Sie ist zirka einen Kilometer lang ist und an der höchsten Stelle neunzig Meter hoch. Tore, Mechanismen für die Zugbrücken, Wachtürme, Laufgräben für den Rundgang und die so genannten „Piombatoi“ (Einzahl piombatoio, eine Art Wehrerker), erzählen Geschichten von Kriegen, langen Belagerungen und Zerstörungen. Die Hauptattraktion in Mondavio ist die Festung. Sie wurde Ende des fünfzehnten Jahrhunderts von Giovanni Della Rovere bei Francesco di Giorgio Martiniin Auftrag gegeben, dem damals besten Architekten für militärische Anlagen. In ihrem Inneren befindet sich eine Ausstellung von Waffen aus dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Interessant sind auch die Nachbildungen der Besatzungs- und Verteidigungsinstrumente, die im antiken Burggraben ausgestellt sind.

In der Gegend von Arcevia gibt es eine Anhäufung einer beachtlichen Anzahl an Burgen, die auf das XII-XIII Jahrhundert zurückgehen. Im Umkreis von fünfzehn Kilometern kann man Palazzo mit den starken Mauern, Loretello mit der suggestiven Brücke mit drei Arkaden, Montale mit der Mauer mit Wehrtürmen und Wallschild, Piticchio mit dem überdachten Rundgang, Castiglioni und Avacelli, überhängend auf einem Felsen bewundern. Am Nachmittag, nach der Besichtigung der Grotten von Frasassi empfehlen wir, die Tour mit einem Aufstieg zum Schloss Pierosara abzuschließen, in dem zwei Tore und der Langobardenturm erhalten sind.

Erster Tag

10:00
Ankunft in Senigallia und Besichtigung des historischen Zentrums
11:00
Besichtigung der Festung Roveresca
12:30
Aufenthalt zum Mittagessen
15:00
Ankunft in Corinaldo, Stadtmauer-Rundgang
17:00
Ankunft in Mondavio und Besichtigung der Festung

ZWEITER TAG

09:00
Rundreise zu den Schlössern von Acervia: Palazzo, Loretello, Montale, Piticchio, Castiglioni, Avacelli
13:00
Aufenthalt zum Mittagessen in San Vittore
15:30
Treffpunkt bei der Kasse der Grotten von Frasassi
16:00
Besichtigung der Grotten von Frasassi
17:30
Besichtigung des Schlosses Pierosara
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